Bodner

Solaranlagen

Solaranlage zur Trinkwasserversorgung

Gründe für eine solare Trinkwassererwärmung

Eine Solaranlage  zur Warmwasser-Erwärmung ist die günstigste Variante einer solaren Nutzung in Bezug auf die Investitionskosten.

Im Vordergrund steht die Einsparung des konventionell eingesetzten Brennstoffes. Aber auch die umweltschonende Energieerzeugung durch die Sonne sollte weiterhin als Entscheidungshilfe dienen.

Heiz- und Wartungskosten reduzieren

Den Aufwand, das Brauchwasser zu erwärmen, übernimmt die Solaranlage. Sobald die Solaranlage die Energie zur WW-Bereitung aufbringt, muss der Kessel keine Energie bereitstellen, wird somit in „Urlaub“ geschickt und startet nicht. Ist die Solaranlage gut ausgelegt, kann sie vom Frühjahr bis zum Spätherbst die gesamte Warmwasserbereitung übernehmen. Im Vergleich dazu muss ein System ohne Solaranlage 365 Tage im Jahr durcharbeiten. Bei einem Heizsystem mit Solaranlage wird der Heizkessel weniger oft gestartet und es ergeben sich neben der Einsparung von Brennstoff auch Einsparungen für Verschleißteile, Wartung und Reparaturen.

Betrachtet man Systeme mit älteren Heizkesseln, die im Teillastbetrieb einen beträchtlichen Mehrverbrauch aufweisen, so kann eine Solaranlage immense Einsparungen generieren. Grundsätzlich ergibt sich die notwendige Leistungsklasse eines Kessels aus der Summe aus Heizleistung und der Leistung für die Warmwasserbereitung, wobei die Warmwasserbereitung nur einen Bruchteil der gesamten Leistung ausmacht. Dies bewirkt, dass in der heizfreien Periode (Frühling – Herbst) der Kessel in Teillastbetrieb (niedriger Wirkungsgrad) betrieben werden muss und tatsächlich mehr Brennstoff verbraucht, als wirklich notwendig wäre.

Ermittlung des täglichen Warmwasserbedarfs

Solaranlagen werden so ausgelegt, dass der durchschnittliche Tagesbedarf an Warmwasser abgedeckt werden kann. Eine Über-dimensionierung führt im Sommer nur zu unnötigen Stillstandszeiten und der Jahresnutzungsgrad sinkt. Für eine optimale Planung sollten die Ist-Zustände ermittelt werden, um darauf aufbauend die Berechnung anzustellen.

Solaranlage zu Heizungsunterstützung

Heizungsunterstützende Solaranlagen bieten den Vorteil der Heizkostenersparnis und der Kesselschonung. An Sonnentagen muss der Kessel die Energie, die bereits von der Solaranlage erbracht wurde, nicht mehr bereitstellen und seine Betriebsdauer wird somit reduziert. Dadurch können Einsparungen bei Brennstoff (Energieträger), Verschleiß, Wartung und Reparatur erzielt werden.

Erhöhung des Jahresnutzungsgrads

Bei Auslegung und Planung einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung müssen einige grundsätzliche Punkte beachtet werden, um ein effizientes Gesamtsystem zu erhalten. Die Heizungsunterstützung kann nur saisonal optimal genutzt werden. Die Kollektorfläche sollte so gewählt werden, dass die Anlage im Sommer nicht zu viele Stillstandszeiten aufweist. Es wäre sinnlos, eine riesige Fläche für die Heizungsunterstützung zu installieren, die über die Sommermonate viel mehr Energie produziert, als für die Warmwasserbereitung genutzt werden könnte.

Überdimensionierte Anlagen würden zwar in der Übergangszeit (Frühling bzw. Herbst) bessere Erträge zur Heizungsunterstützung bringen. Doch in den Sommermonaten kann die zuviel produzierte Energie nicht genutzt oder gespeichert werden und der Jahres-nutzungsgrad sinkt. Aus Erfahrungswerten sollte die Kollektorfäche für die Heizungsunterstützung nie größer seine als :

Kollektorfläche zur Heizungsunterstützung = Kollektorfläche zur WW-Bereitung x 2 bis 2,5

Für weitere Informationen fragen sie uns, wir beraten, planen und führen die Arbeiten aus, mit unserem Handwerks- und Ingenieurwissen.